SmartTones

Die kleine Musikschule in KA-Neureut

Streichinstrumente...

 

 Violine – Viola – Violoncello

Alle drei Instrumente werden mit einem Bogen gestrichen. Daher nennt man sie Streichinstrumente. Sie können bereits von Kindern im Vorschulalter erlernt werden, da sie auch in verkleinerter Form gebaut werden, z.B. als 3/4-, 1/2-, 1/4- oder 1/8- Instrumente. Als Unterrichtsform eignet sich sowohl der Gruppen- als auch der Einzelunterricht. Schon früh kann in Ensembles wie dem Streichquartett und/oder dem Orchester musiziert werden.


Streichinstrumente werden jedoch nicht nur im klassischen Bereich eingesetzt, auch in Folklore, Jazz und Pop/Rock finden sie Verwendung.

Ob Kind oder Erwachsener: Wer sich einem Streichinstrument widmen will, braucht Geduld. Das lernt sich nicht in ein paar wenigen Stunden. Nur regelmäßiges Üben führt letztendlich zum Erfolg. Und hat man den Klang seines Instruments heraus"gestreichelt", weiß man: Die Mühe hat sich gelohnt.


           Die Violine

oder Geige, eignet sich bereits für 4 bis 5-Jährige, da sie auch in kleinen Versionen gebaut wird. Von allen Streichinstrumenten ist sie die Kleinste, aber im Orchester spielt sie die hohen Töne, manchmal höher, als ein Mensch singen kann.

Die Geige gibt es aber nicht nur im Orchester. Ob als Soloinstrument, begleitet von Klavier, Gitarre oder Harfe, im Streichensemble oder in Folk-und Rock-/Popbands, die Geige ist vielseitig einsetzbar.

Die Viola

oder auch Bratsche genannt, ist die große Schwester der Violine, sie klingt etwas tiefer und hat einen schönen warmen Ton.

Auch sie wird mit der Schulter gehalten. Klanglich ist sie Bindeglied zwischen Violine und Violoncello und dadurch ein wichtiger Bestandteil eines jeden Orchesters oder Kammermusikensembles. Wer bereits Geige spielt, kann ganz leicht zur Bratsche wechseln.

Das Violoncello

oder kurz Cello, klingt wunderbar voll und warm. Seine Tonlagen entsprechen denen der menschlichen Stimmen, vom weiblichen Sopran bis zum männlichen Bass. Man kann auf ihm viel tiefer spielen als auf Geige und Bratsche. Trotzdem hat es aber auch in der Höhe einen vollen und warmen Klang.

Aufgrund seiner Größe spielt man es im Sitzen und hält es zwischen den Beinen. Am unteren Ende lässt sich ein Ständer ausfahren, mit dem das Cello auf dem Boden steht. Dieser Ständer wird "Stachel" genannt.